Torfwerk Holthaus & Fortmann, Lohne-Kroge (Stand: Mai 2008)


In dem dicht mit Torfwerken besetzten Gebiet um Vechta und Lohne fallen zwei Werke durch den sehr guten Zustand ihrer Strecken und des Fahrzeugparks besonders ins Auge: Die beiden direkt nebeneinander gelegenen Torfwerke Haskamp sowie Holthaus & Fortmann in Lohne-Kroge. Als Besonderheit weisen beide Werke jeweils eine lange Steilstrecke hinunter in die Moorniederung auf. Hierin dürfte auch die Ursache für den guten Erhaltungszustand der Bahnen zu sehen sein, da die Steilstrecken den Fahrzeugen alles abverlangt und der harte Betrieb mit zweitklassigem Material nicht laufen würde.

Das Torfwerk Holthaus & Fortmann besticht dazu mit einem sehr schönen Gebäudeensemble in typischer Backsteinoptik unter großen, alten Bäumen. Der Fahrzeugpark weist neben älteren Schöma- und Diema-Modellen aus den 60er Jahren auch eine Schöma mit Baujahr 1998 auf, die wegen ihrer Leistungsstärke vorrangig im Streckendienst auf der Steilstrecke zu finden ist. Die leistungsschwächeren Maschinen stehen hingegen als Moorloks im Einsatz.

 
Blick auf die schönen Ziegelbauten des Werks.   Der Werkbahnhof der Feldbahn.
 
Leerzug auf dem Weg ins Moor.   Der Vollzug erreicht am Ende der Steilstrecke den Abstellbahnhof vor dem Werk.
 
Geschafft! Der Vollzug im Werkbahnhof.   Am Werkeingang abgestellter Schöma-Oldtimer.