Die Schienen (Teil 1)


Als man Anfang der 80er Jahre nach der Stilllegung der früheren Ziegelei Alfred Wulf in Finow die zugehörige Feldbahn zurückbaute, liess man lediglich die Gleise liegen, deren Abbau sich nicht lohnte oder nur mit erhöhtem Aufwand machbar war. Dies betraf neben einer grösseren Anzahl von Gleisen des Profils S 7 auch alle an die Schiebebühne grenzenden Gleise der Trockenstände (Profil S 10), welche an einem Ende auf ca. 50 cm einbetoniert waren.

Bei der Bergung der favorisierten S 10-Schienen im Mai / Juni 2002 war der Beton kein Problem mehr - die lange Zeit hatte ihn bröselig werden lassen. Stattdessen sorgten die Wurzeln der in den letzten 20 Jahren gewachsenen Bäume, die teilweise bereits eingestürzten Trockenstände und jede Menge Gerümpel für neue, aber lösbare Schwierigkeiten. Am Ende eines harten Tages stapelten sich dann immerhin rund 60 m Gleis hinter unserem Schuppen, bis sie schließlich etappenweise in der Querspange verbaut wurden.

 
Kurze Beratung: Wie kommen wir an das Gleis, ohne dass die maroden Trockenstände über uns zusammenstürzen?   Kräftezehrender Abtransport durch meterhohes Unkraut: Ein 5 m-Joch bringt immerhin runde 120 kg auf die Waage!
 
Verladung des geborgenen Materials in den Lkw.   Das Resultat des Tages: Der Schienenstapel.