Himmelmoor (Stand: August 2023)


Das nordöstlich von Quickborn gelegene Himmelmoor hat eine lange Tradition als Torfabbaugebiet, welches frühzeitig durch eine Feldbahn erschlossen wurde. Der Torfabbau endete 2018, doch im Gegensatz zu anderen Mooren blieb die Feldbahn hier komplett erhalten, da rechtzeitig vor der Betriebseinstellung eine Sicherung der Fahrzeuge und Anlagen erfolgte. So ist die Torfbahn heute in ihrem unveränderten, originalen Flair erhalten. Sie dient nunmehr in erster Linie für Fahrten mit Besucherzügen, aber auch für Renaturierungszwecke ist sie noch im Einsatz. Beeindruckend ist der große Fahrzeugpark mit einer Vielzahl betriebsfähiger Lokomotiven aus allen Epochen - von der Vorkriegs-O&K bis zum hochmodernen dieselellektrischen Eigenbau der Endphase des Betriebs.

Nicht möglich wäre der Erhalt einer solchen umfangreichen Feldbahnanlage ohne den unermüdlichen Einsatz Freiwilliger, die endlose Stunden Freizeit in die Anlage investieren. Die Arbeitsgemeinschaft Torfbahn Himmelmoor e. V. unter Franzi und Dan Zelck leistet hier eine unglaubliche Arbeit, die höchsten Respekt verdient!


LKM 247164/1954 vor dem Lokschuppen. Die Ns1 gelangte noch zu Betriebszeiten an das Torfwerk.
 
Im Innern des Lokschuppens: DL 6 Nr. 13 (Diema 2127/1958).

Dieses "Eigenbau-Krokodil" entstand aus Teilen einer BBA 660 (ex. Grube Mommel, Trusetal) und einem Notstromaggregat.
 
Die Moorlandschaft ist sehr abwechslungreich: Blick auf das offene Moor…

…entlang einer der typischen Alleen auf den Dämmen am Rand des Moores…
 
…oder mittendrin im Moor.

Die CDL 10 (Schöma 1718/1956) der Torfentladung.
 
Besucherzug mit der Ns1 an der Torfentladung.